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Neuer Höchststand der Beliebtheit der Tunerszene

Die in diesem Artikel beschriebene Szene ist genauso bekannt wie beliebt: die Rosenheimer Tunerszene. Genauer gesagt: jene Mitbürger, welche durch ihre sichere und spritsparenden Fahrweise positiv auffallen.

Polizeisprecher Frank Binder erklärt in einem Interview mit Rosencrime24: „Man würde sich wünschen, es würden mehr Leute so viel Rücksicht auf ihre Umwelt nehmen wie die Tuner in Rosenheim.“

Denn was wäre das Stadtbild ohne junge Leute in Jogginghose, welche sich im Zentrum für intellektuelle Konversationen treffen? Außerdem hört man die sinnlos aufheulenden Motorgeräusche nur außerhalb der Arbeitszeiten der meisten Mitbürger (Meistens nach 19:00 Uhr) und nicht dann, wenn man konzentriert arbeiten muss. Und durch ihren rasanten Fahrstil sind die Fahrzeuge auch schnell von Bushaltestellen und Halteverboten entfernt, sodass die Flächen für ihren ursprünglichen Zweck bei Bedarf auch verwendet werden können.

„Ohne die Tunerszene wäre ich total aufgeschmissen!“

Wie käme man auch ohne die zusätzliche Schadstoffbelastung zu Recht? Rosenheim wäre ohne den zusätzlichen Smog, der bei den Gassi-Runden durchs Zentrum entsteht, mehr ein zu groß gewordenes Dorf. „Ohne die Tunerszene wäre ich total aufgeschmissen“, so Ferdinand H., welcher seine Auto-Werkstatt Ende 2013 in ein Tunerparadies verwandelt hat. „Mit dem Geld, das ich durch optische Veränderung und für den TÜV-Verlust bekomme, kann ich meine Tochter hoffentlich bald den Traum eines Studiums erfüllen.“