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Wissenschaftler entwickeln synthetische Verpackung für geschältes Obst und Gemüse

Wissenschaftlern ist ein sensationeller Durchbruch gelungen: Sie haben ein synthetisches Verpackungsmaterial entwickelt, das geschältes Obst oder Gemüse vor dem schnellen Verderb schützen soll!

Jeder kennt das Problem: Das leckere Obst, ob nun Äpfel, Bananen oder Erdbeeren, schmeckt am besten geschält. Das selbe gilt für Gemüse. Tausende Rosenheimer genießen ihre Karotten, Gurken oder Paprika am liebsten geschält. Leider haben geschältes Obst und Gemüse die unangenehme Eigenschaft, sehr schnell zu verderben. Deswegen haben Wissenschaftler ein Verpackungsmaterial entwickelt, das den Verderb der geschälten Früchte verlangsamen soll.

Geschälte Orangen in Plastik Bildquelle: @awlilnatty - Twitter

Das neue umweltfreundliche Verpackungsmaterial besteht dabei aus einer Mischung aus einer unverwitterlichen Kunststofffolie und Karbonfasern. Das soll die Zersetzung des Materials verhindern. So kann das Obst und Gemüse ohne weiteres eine Woche im Supermarkt-Regal überdauern!

„Hätte die Natur doch nur eine Möglichkeit geschaffen, Obst vor dem Verderb zu schützen!“

Torsten S., Mitglied der erfogreichen Gruppe von Wissenschaftlern, zeigt sich enttäuscht von der Natur: „In 4000 Jahren Evolution hätte die Natur durchaus selbst Mittel und Wege finden können, um Früchte vor dem Verderb zu schützen!“.

Die neue Technik funktioniert erstaunlich einfach: Direkt nach dem Schälen wird das Obst oder Gemüse einfach mit dem neuen Verpackungsmaterial umhüllt. So ist es dann einige Tage vor schädlichen Einflüssen geschützt!

Gurken in Plastikfolie Bildquelle: @maryvao - Twitter

Natürlich kann die neue Technik auch auf ungeschälte Produkte (z.B. Gurken) angewendet werden. Auf die kritische Frage von Rosencrime24 nach dem Sinn dieser Vorgehensweise meint Torsten S. nur: „Nimm das, Natur! Wir können geilere Verpackungen!“

Kokosnuss in Plastikfolie Bildquelle: @aaron_gillett - Twitter

Das Material eignet sich auch für die sehr verderblichen Kokosnüsse. Die Forscher rechnen mit der Markteinführung des Materials noch im 3. Quartal 2018.